Schalenamöben
Zu den Arcellina gehören einige Gattungen meist kleiner, unauffälliger und daher leicht zu übersehender Formen mit oft weichen elastischen Gehäusen.

Vielleicht habe wir hier Übergänge von den Cochliopodien zu den Arcella mit starren Gehäusen vor uns.

Die schüsselförmigen Pyxidicula

Diese sind im Gegensatz zu den echten Arcella nach unten bis auf den Rand offen. Pseudopodien wurden nicht beobachtet. Das punktierte Gehäuse ist zunächst durchscheinend und wird mit dem Alter rotbraun.

Die 21 µm breite Pyxidicula cf. operculata (Hl. Meer Gebiet).
25 µm Balksee-Moor

Pyxidicula spec. 28 µm, Balksee-Moor
Pyxidicula spec. 24 µm, Balksee-Moor

Pyxidicula cf. invisitata, 38 µm.
... und 45 µm, beide Tirol.

Pyxidicula cymbalum, ca. 75 µm, Balksee-Randmoor
(erheblich größer als die anderen Arten der Gattung Pyxidicula).

Oben: Blick von unten auf ein 72 µm breites Exemplar.
Rechts oben: Ansicht schräg von unten auf ein ebenfalls 72 µm großes, noch nicht ausgefärbtes Exemplar.
Die Art besitzt einen Wulstrand und einen äußeren, durchscheinenden Rand. Sie ist nicht selten, aber leicht zu übersehen, meist findet man im nassen Moos nur leere Schalen.
In der Seitenansicht.
78 µm Durchmesser.

Die Microcoryciidae

Hülle vom Plasmaleib abgehoben, biegsam, mit basaler klar umgrenzter Öffnung; Hülle kann sich um den Körper sackartig schließen (Harnisch 1953).

Vermutlich Microcorycia flava, 100 µm, Balksee-Moor.


Eugène Penards Zeichnungen.