Schalenamöben

Arcella gibbosa

Das „buckelige Uhrglastier“. Eine Gruppe von halbkugeligen Arcella-Arten, deren Oberflächen regelmässige Falten und Vertiefungen aufweisen.

Die Bestimmung dieser Arten ist wegen der Ähnlichkeit der Gehäuse sehr schwierig. Es gibt geringe Unterschiede, hauptsächlich in der Größe und der Ausprägung der Falten. Daher sollten bis zu einer zufriedenstellenden Klärung für die praktische Arbeit die Arten A. gibbosa (die größte), A. hemisphaerica (die kleinste) und die dazwischenliegenden A. vulgaris, A. rotundata und A. intermedia im Gibbosa-Komplex zusammengefasst werden. (sinngemäß aus A. Tsyganow und Y. Mazei 2006/7, Lahr and Lopes, 2009)

Aus zwei Schärfenebenen zusammengesetzt:
Aussen die Struktur der Schale, innen der Plasmaleib und die Position des Pseudostom,
83 µm.

Zwei Schärfenebenen einer Arcella cf. conica, Gehäusebreite 80µm.

seitlich
und dorsal

Dieser Schnitt durch ein lebendes Exemplar von Arcella gibbosa zeigt die ausgeprägte Lippe um die Öffnung, die zu einem regelrechten Trichter heruntergezogen ist.
Man erkennt die Aufhängung des Plasmakörpers in der Schale.
Blick von oben auf die Struktur.
dorsal
Struktur der Oberfläche (Ausschnitt).